| STAUF Klebstoffwerk GmbH Visionäre mit guter Bodenhaftung |
Januar 2009 | |
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Jedes Qualitätsparkett ist nur so gut wie seine Verbindung mit dem Untergrund. Das ist der Grundsatz, durch den die Firma Stauf zu einem führenden Systemanbieter von Fußbodentechnik geworden ist. Für die sichere und langlebige Verklebung von Parkett, Innenraum-Bodenbelägen und Kunstrasen entwickelt und produziert das Siegerländer Unternehmen innovative Klebstoffsysteme auf hochwertiger Rohstoffbasis.
Begonnen hat Stauf schon im Jahr 1828. Damals verwertete der Siegener Firmengründer Eberhard Stauf die tierischen Abfälle seiner Gerberei in einer eigens gegründeten Leimsiederei. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich das Unternehmen dann komplett neu ausgerichtet. Stauf gab die Hautleimproduktion auf und konzentrierte sich auf die Entwicklung und Herstellung von Klebstoffen, die auf synthetischen Rohstoffen basieren. In dieser Zeit entwickelte man den ersten wasserbasierten Parkettklebstoff. Nach anfänglicher Skepsis in der konservativen Parkettbranche wurde er zu einem bahnbrechenden Geschäftserfolg für Stauf. Heutzutage beansprucht das mittlerweile in sechster Generation geführte Familienunternehmen die Innovationsführerschaft im Bereich der Parkettklebstoffe für sich. Seine Dispersions-, Polymer- und Polyurethanklebstoffe, aber auch die lösemittelhaltigen Klebstoffe und Pulverklebstoffe sind äußerst gefragt. Dazu kommen noch zahlreiche Produkte zur Untergrundvorbereitung und weiteres Zubehör. „Als Systemanbieter haben wir Lösungen für alle Verklebungen zwischen Estrich und Oberbelag im Programm. Mit dieser Bandbreite können wir uns gut gegen die weltweit operierende Konkurrenz behaupten“, erklärt Volker Stauf. Bei Fußbodenbelägen gibt es keine einfachen Patentrezepte. „Der Knackpunkt ist in jedem Fall die Restfeuchtigkeit des Untergrunds. Erst mit der richtigen Vorbehandlung wird der Estrich so saugfähig, dass sich der Kleber in den Untergrund ‚verkrallen’ kann“, berichtet der Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens. Deshalb führt die Firma Stauf auch regelmäßige Schulungen durch, in denen sie hauptberuflichen Verlegern die Funktions- und Verarbeitungseigenschaften des Firmensortiments vermittelt. „Anders als unsere Wettbewerber haben wir Entwicklung, Produktion und Vermarktung der Produkte an einem Ort konzentriert. So haben wir immer einen kurzen Draht zwischen Labor und Fertigung“, erläutert Volker Stauf die Abläufe in dem Unternehmen mit seinen weltweit 70 Mitarbeitern, von denen allein 50 in der Firmenzentrale in Wilnsdorf arbeiten. Auf dem 2002 bezogenen Werksgelände liegen auch die im Dreischichtbetrieb laufenden Produktionsanlagen und das großzügig eingerichtete Lager mit seinen 2.600 Palettenstellplätzen in unmittelbarer Nachbarschaft. Hier stehen jeden Tag die Auflieger des Speditions- und Logistikpartners Transland bereit, die das 250 Artikel umfassende Produktsortiment auf den Weg bringen. Bis 16.30 Uhr werden hier letzte Lieferscheine ausgefüllt, ehe die Lkw das Werksgelände verlassen, um die bei Handwerkern, Händlern oder Objekteuren begehrte Klebstoffware deutschlandweit innerhalb von 24 Stunden anzuliefern. Dabei sind Klebstoffe anspruchsvolle Transportgüter. Denn zehn Prozent der Stauf-Produkte sind lösungsmittelbasiert und gelten damit als Gefahrgut. Moderne Dispersions- und Polymerklebstoffe auf Wasserbasis sind dagegen frostempfindlich. In strengen Wintern, wie dem zurückliegenden, müssen sie unbedingt temperiert transportiert werden. Dann nimmt Stauf den Premium Service Thermo in Anspruch, den Transland als System Alliance-Partner seinen Kunden anbietet. „Allein im Januar 2009 haben wir Sendungen im Gesamtgewicht von über 31 Tonnen als Premium Service Thermo für Stauf durchgeführt“, fasst Markus Moos, Abteilungsleiter Verkauf bei Transland, zusammen. Doch auch schon bei moderaten Witterungsbedingungen sind temperaturgeführte Transportlösungen wichtig. „Solange die Ware bei leichten Frostgraden immer in Bewegung ist, passiert ihr so schnell nichts. Aber das Risiko ist groß, dass ein Lkw beim Nachtsprung zum Kunden in einer Kontrolle oder aufgrund eines Verkehrsstaus länger stehen bleibt. Dann ist die Ladung gefährdet“, berichtet Volker Stauf von seinen Erfahrungen mit den Wintertransporten. Seit einigen Jahren ist Transland Komplettpartner von Stauf. „Im Jahr 2001 haben wir mit einigen Teilgeschäften bei Stauf begonnen. Die Leistung war so überzeugend, dass wir mit der Zeit zu ihrem exklusiven Speditionspartner aufgestiegen sind. Denn zwischen beiden Partnern ist ein enges Vertrauensverhältnis gewachsen“, schwärmt Transland-Geschäftsführer Morten Svendsen. „Für uns ist es wichtig, dass wir auf Augenhöhe arbeiten können und dabei die Kontinuität gewahrt bleibt. Bei großen Transportkonzernen hat man es immer wieder mit neuen Gesichtern zu tun“, ergänzt Volker Stauf. „Als wir beispielsweise ein Unternehmen dazu gekauft haben, konnte Transland bei Problemen mit dem alten Speditionspartner schnell einspringen.“ Rund zwei Drittel der Stauf-Güter sind für den deutschen, das andere Drittel für den internationalen Markt bestimmt. Darüber hinaus verwaltet der Herborner Systempartner für Stauf das Spachtelmasselager mit einem jährlichen Gesamtvolumen von 3.000 Tonnen. Und Stauf und Transland rücken demnächst noch enger zusammen. Im Frühjahr verlegt Transland seinen Sitz von Herborn in das 15 Kilometer näher gelegene Haiger. Dann können auch die Transland-Lkw bei Stauf jeden Tag eine halbe Stunde länger beladen werden. |
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