| Lehrer führten chemische Experimente durch Fortbildung bei STAUF |
Arbeitgeberverband Chemie Westfalen |
Dezember 2009 |
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Wie bringt man mehr Spannung in den Schulunterricht? Diese Frage stellten sich 20 Lehrerinnen und Lehrer, die sich am vergangenen Mittwoch bei der Firma STAUF Klebstoffwerk GmbH zu einer Fortbildung rund um Kleb- und Kunststoffe trafen. Martin Haverkamp vom Chemielehrerfortbildungszentrum in Dortmund demonstrierte zahlreiche Experimente rund um chemische Phänomene. Nach einer Betriebserkundung bei dem Wilnsdorfer Unternehmen durften die Pädagogen selbst an die Geräte, um neue Anreize für ihre eigene Unterrichtsgestaltung zu erfahren und mitzunehmen. "Das Ziel der Fortbildung in einem Chemieunternehmen besteht darin, neue Ideen und Ansätze durch direkten Austausch zwischen Schulen und Unternehmen in den Chemieunterricht zu bringen, um die Schüler näher an die Arbeitswelt zu führen", so Bernd Brucker, vom Westfälischen Arbeitgeberverband für die chemische Industrie (AGV), der die Fortbildungen organisiert. Das passende Know-How sowie die neuesten Methoden und Vorschläge für unterrichtstaugliche Experimente lieferte das Chemielehrerfortbildungszentrum in Dortmund. "Gerade im Hinblick auf die Didaktik darf man als Lehrer nicht stehen bleiben", meint Fortbilder Martin Haverkamp. "Die Chemie bietet so viele Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche zu begeistern. Chancen, ihr Interesse durch einen modern gestalteten Unterricht wecken zu können, sollte man nutzen." Im Gespräch erfuhren die Pädagogen darüber hinaus, welche Voraussetzungen ihre Schülerinnen und Schüler für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt mitbringen müssen. Wie die jungen Menschen in dieser Hinsicht fit gemacht werden können, ergab die Diskussion über eine vorbildliche Berufsoritentierung. "Bei den zahlreichen Ausbildungsberufen, die sich ständig weiterentwickeln und differenzieren, ist es für den Nachwuchs schwierig, den Überblick zu behalten. Viele wissen einfach im Vorhinein auch gar nicht, was sie erwartet bzw. was man von ihnen erwartet", so Haverkamp. Die Arbeitgeberverbände unterstützen die berufsorientierende Arbeit der Chemielehrer in den Schulen. Auf der Seite www.chemie4you.de können sie sich über neue Ausbildungsberufe und zukunftsträchtige Trends in der chemischen Industrie informieren. |
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