| STAUF: Belastung minimiert Lösemittelreduzierter Kunstharz-Parkettklebstoff WFR-So
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Boden Wand Decke | Oktober 2004 |
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Unter dem Namen WFR-So bietet Stauf einen neuen Lösemittel-Kunstharz-Parkettklebstoff an, der in allen von der TRGS 610 genannten Ausnahmefällen zur Verarbeitung kommen darf. Der Klebstoff ist gekennzeichnet durch eine spezielle Lösemittel-Zusammensetzung, die einen niedrigen Gesamt-Lösemittel-Gehalt ermöglicht und damit die Belastung des Verarbeiters minimiert. Der WFR-So ist geeignet zur Verklebung aller Arten von Rohparkett und für mehrschichtiges Fertigparkett.
Die TRGS 610 besagt, dass ein Verleger verpflichtet ist,Ersatzstoffe für stark lösemittelhaltige Vorstriche und Klebstoffe einzusetzen, die ein geringes gesundheitliches Risiko beinhalten. Solche Ersatzstoffe sind Dispersionsklebstoffe, aber ausdrücklich nicht Polyurethanklebstoffe. Ausnahmen, bei denen noch stark lösemittelhaltige Parkettklebstoffe eingesetzt werden dürfen, sind Parkettverklebung auf Gussasphalt und Calciumsulfatestrich, Verklebung von großformatigen Parkettelementen, Massivdielen und Holzpflaster sowie Verklebung von schwierigen Holzarten wie Exotenholz, Buche oder Ahorn.
Der Parkettleger steht oft vor dem Problem, dass er eine Verlegung aus technisch zumutbarer Sicht nicht mit Dispersionsprodukten allein durchführen kann, stark lösemittelhaltige Produkte aufgrund des Arbeitsschutzes aber nicht verwenden darf und Polyurthanklebstoffe nach der TRGS 610 auch keine Ersatzstoffe sind. Der WFR-So bietet hier eine Lösung. Durch die nachgewiesene Einhaltung der Luftgrenzwerte lässt er sich ohne Atemschutzmaßnahmen einsetzen.
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