| Neue Parkettkleber von STAUF Lösemittel auf null reduziert
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Objekt | April 2004 |
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Mit den neuen Parkettklebstoffen „M2A-910“ und „SMP-940“ unterstreicht die Firma Stauf einmal mehr ihre Kompetenz in diesem Segment. Die Leitlinie des Unternehmens legte Geschäftsführer Volker Stauf gegenüber der Fachpresse folgendermaßen dar: “Bauchemische Produkte für den Innenbereich werden in den nächsten Jahren eine deutliche Weiterentwicklung erfahren. Neben Umwelt- und Verbraucherschutz-Aspekten werden auch verbesserte Verarbeitung und ein breiteres Anwendungsspektrum den Charakter des Klebstoffes bestimmen. Wir legen einen bedeutenden Entwicklungsschwerpunkt auf Lösemittelfreie Dispersions- und Reaktivsysteme.“
Der Dispersionsklebstoff „M2A-910“ punktet unter anderem durch seinen niedrigen Verbrauch. Er kommt ohne Füllstoffe aus und bietet nach Herstellerangaben eine frühe Eigenfestigkeit und guten Riefenstand. Wie es heißt, werden Hohlstellen überbrückt bzw. komplett vermieden. Der Dispersionsklebstoff ist geeignet zur schubfest-plastischen Verklebung von folgenden Rohparkett-Varianten:8 und 10 mm Massivparkett (bis 55 x 250 mm), 14 bis 20 mm Stabparkett (bis 75 x 600 mm), Hochkantlamellenparkett. Weitere Einsatzmöglichkeit: mehrschichtige Einzelstäbe (maximal 70 x 1000 mm). „Absolut lösemittelfrei ist der M2A-910 natürlich auch und EC1-zertifiziert“, so wurde betont.
Mit dem „SMP-940“ bringt Stauf einen Klebstoff für Parkett auf den Markt, der keinen Vorstrich erfordert. Auch dieses Produkt ist lösemittelfrei und EC1-zertifiziert.
Umweltfreundlich und einfach in der Verarbeitung
Laut Hersteller können Klebstoffreste auf einer Fertigparkettoberfläche auch nach Tagen noch leicht und rückstandsfrei entfernt werden. Der „SMP-940“ bietet sich für die Verklebung von Rohparkett an, und zwar für 8- und 10 mm Massivparkett sowie für Stabparkett (14 bis 22 mm) und Hochkantlamellenparkett. Ebenso empfiehlt sich der Klebstoff für mehrschichtige Parkettdielen, spezielle Massivdielen und Laminatbeläge. Klassische Parkettklebstoffe auf Dispersions- und Lösemittelbasis bilden heute, neben den neuen Polyurethan-, Polymer- und Pulverklebstoffen, die Basis des Sortiments von Stauf. Die ungewöhnlich große Produktvielfalt ist ein Herausstellungsmerkmal des Unternehmens. Produkte für den Untergrundaufbau wie Grundierungen, Spachtelmassen, Entkopplungsunterlagen, und Feuchtigkeitssperren tragen dem Systemgedanken Rechnung.
Positive Bilanz gezogen
Trotz eines für die Gesamtwirtschaft in Deutschland, und vor allem für die deutsche Bauwirtschaft, nicht guten Geschäftsjahres konnte Stauf durch ein hohes Engagement im Exportgeschäft eine positive Bilanz ziehen: „Wir haben das vergangene Geschäftsjahr mit einem Plus von zwei Prozent abgeschlossen. Zu diesem Ergebnis hat vor allem die Steigerung unseres Exportvolumens um zehn Prozent beigetragen. Damit konnte die stagnierende Entwicklung in Deutschland ausgeglichen werden“, erläuterte Wolfgang Stauf.
Rund 50 Prozent beträgt der derzeitige Exportanteil, Tendenz steigend. Zur Zeit werden die Aktivitäten vor allem auf Osteuropa ausgedehnt. Insbesondere das Baltikum und die ehemaligen sowjetischen und jugoslawischen Staaten bieten hier interessante Perspektiven. „Ob und wie dieser positive Trend sich fortsetzen wird, hängt im aktuellen Jahr aber vor allem von der Entwicklung des Euros ab“, erläuterte Verkaufsleiter Tim Schütter. Darüber hinaus ist das südwestfälische Unternehmen verstärkt auch in den skandinavischen Ländern und in Südamerika aktiv.
Der Umsatz in 2003 wird auf rund 10 Mio. Euro beziffert. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung sei auch eine Intensivierung der Kundenkontakt gewesen. Für die Betreuung der Handwerker in Ostdeutschland wurde der Aussendienst aufgestockt. „Durch interne Schulungen ließ sich die Kompetenz der Mitarbeiter im Verkauf weiter verbessern“, so wurde unterstrichen.
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