Helmut Stauf Auf Expansionskurs |
Helmut Stauf (1934-1998) wurde wegen des großen Erfolgs seiner lösemittelhaltigen Parkettklebstoffe auch "Mister WFR" genannt. |
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Unter der Ägide von Helmut Stauf, der 1961 in die Firma eintrat, wurde dieser Kurs stetig weiter verfolgt. Die Produkte wurden konsequent auf die Bedürfnisse der Bauwirtschaft ausgerichtet. Die Firma STAUF entwickelte sich zu einem führenden Unternehmen im Bereich der Fußbodenklebstoffe.
Der Parkettklebstoff „WFR“ auf Kunstharz-Lösemittelbasis und die dispersionsbasierte „M2A“-Linie verursachten in den sechziger und frühen siebziger Jahren eine sprunghafte Entwicklung der Produktionskapazitäten. Ende der achtziger Jahre reagierte Helmut Stauf mit den Typen „Rapid M2A-712“ und „Rapid M2A-720“ auf der Basis von Polyvinylacetatdispersionen auf die gestiegenen Anforderungen des Anwender- und Verbraucherschutzes.
Weitere Verbesserungen in der Verklebung von Parkett wurden durch einen Klebstoff auf Polyurethan-Basis erzielt. Außerdem führte Helmut Stauf ein umfangreiches Sortiment an Zubehörartikeln ein, um das Lieferprogramm zu einem aufeinander abgestimmten System für sichere Parkett- und Bodenbelagsarbeiten auszubauen.
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Produktpalette Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Klebstoffe sicherte den Erfolg am Markt.
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Frankfurter Straße Ein bekanntes Bild: Die Klebstofffabrik STAUF im Zentrum von Siegen. Nach fast 175 Jahren am gleichen Standort wurde der Firmensitz aus Platzgründen nach Wilnsdorf verlegt. |
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Schon Anfang der siebziger Jahre war ein größerer Umbau der Produktionsanlagen in Siegen erforderlich geworden. Damit hatte man die Erweiterungsmöglichkeiten in Siegen jedoch ausgereizt. Insbesondere die Lagerkapazitäten waren schon länger komplett belegt.
Als die Anlagen Mitte der neunziger Jahre erneut hätten erweitert werden müssen, entschloss sich Helmut Stauf, eine neue Klebstofffabrik im Industriegebiet „Lehnscheid“ in Wilnsdorf zu errichten und das Siegener Werk zu schließen. Doch diese Planungen wurden im August 1998 durch Helmut Staufs plötzlichen Tod unterbrochen.
Von einem Tag auf den anderen musste der Familienbetrieb neu organisiert werden. Die Ehefrau Siegrid Stauf, die schon seit Jahren als Prokuristin in der Firma tätig war, übernahm gemeinsam mit dem älteren Sohn Wolfgang Stauf die Geschäftsführung.
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Ausbau Die alten Hallen im Vordergrund werden von der neu gebauten Lagerhalle überragt.
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Improvisation Bei laufender Produktion wurden die alten Hallen „überbaut“.
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Fabrikation In den siebziger Jahren: Teilansicht der Produktionshalle für Lösemittelklebstoffe. |
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