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10Aug2005

Auf Tuchfühlung mit der Industriekultur

Alte Euskirchener Tuchfabrik bietet denkmalgeschütztes Wohnambiente im Stadtpark. "Tor zur Eifel" wird die südwestlich von Köln gelegene Kreisstadt Euskirchen genannt. Ihre Attraktivität verdankt die Stadt jedoch nicht nur der Nähe zu dem beliebten Natur- und Erholungsgebiet, sondern vor allem der für das Stadtbild charakteristischen Mischung aus Modernität und Historie.

Eben jene Mischung muss Erich Kuhns, Geschäftsführer der Firma Millennium Novum, im Sinn gehabt haben, als er mit den Planungen zu Sanierung und Umbau der denkmalgeschützten Euskirchener Tuchfabrik Schiffmann begann. Der traditionsreiche, im 19. Jahrhundert errichtete Gebäudekomplex besticht nicht allein durch seine Architektur, sondern auch durch seine außergewöhnliche Lage. Auf der einen Seite grenzt das Grundstück an die Innenstadt, auf der anderen Seite befindet es sich inmitten der Natur des Ruhrparks, vom Volksmund Stadtpark getauft. Was lag näher als hier aktive Denkmalpflege mit den Bedürfnissen des modernen Städters zu verbinden und die leer stehende Tuchfabrik in eine Wohnanlage zu verwandeln? 

So entwickelte das Euskirchener Unternehmen das neue Wohnkonzept mit dem Namen ‚Stadtpark-Lofts’. Unter der Federführung des Münchener Architekten Prof. Bernd Meyerspeer sollten, eingefasst in die 5 Gebäude der ehemaligen Tuchfabrik, Wohnungen, Büros und Ateliers im amerikanischen Loftstil entstehen. Bis ins Detail verfolgte man bei der Realisierung dieses aufwändigen Projekts den Anspruch, modernen Wohn- und Arbeitsraum zu schaffen und gleichzeitig den Charakter des geschichtsträchtigen Gebäudes zu erhalten. Dieser Grundsatz erwies sich als eine große Herausforderung für alle, die an der Umsetzung beteiligt waren. 

Davon weiß auch Franz Burger, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Burger, zu berichten. Der Kürten-Broicher Bodenbelagsspezialist übernahm die Ausstattung der Böden auf insgesamt 2.200 qm Wohnfläche. Die Entscheidung, die großzügigen und lichtdurchfluteten Wohnräume mit Holzböden zu bestücken, lag angesichts des architektonischen Gesamtkonzepts auf der Hand. Die Wahl fiel auf hochwertiges Eiche-Einzelstabparkett aus der Fabrikation des Dürener Familienbetriebs Belo Parkett. 

Die Verlegung des Parketts erwies sich jedoch als nicht unproblematisch, bot doch der neue Anhydrit-Estrich mit eingebauter Fußbodenheizung keine besonders hohe Festigkeit. Hier war fachmännisches Kalkül gefordert, entsprechend setzte Burger ein sicheres Klebstoffsystem der Firma Stauf aus Wilnsdorf ein. Um der mangelnden Festigkeit des Estrichs entgegenzuwirken wurde der Unterboden mit STAUF-Produkten grundiert und das Parkett anschließend mit dem bewährten Parkettklebstoff STAUF WFR-So vollflächig verklebt. Ein lohnender Einsatz, schlagen doch die Holzfußböden eine gelungene Brücke zwischen Natur, Geschichte und den Ansprüchen an modernes Wohnen.

Mittlerweile ist Leben in die Stadtpark-Lofts eingekehrt. Werbemaßnahmen zum Verkauf der Wohnungen mussten nicht eingesetzt werden, waren das Interesse und der Andrang doch bereits vor Abschluss der Baumaßnahmen groß. Inzwischen haben alle Wohneinheiten Eigentümer gefunden und bei Millennium Novum arbeitet man an einer Neuauflage der erfolgreichen Idee. 

  • Produkte: Kunstharzklebstoff STAUF WFR-So
  • Verlegebetrieb: Burger, Kürten-Broich
Auf Tuchfühlung mit der Industriekultur
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