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10Jul2006

Aus Alt macht Neu!

STAUF sorgt für sichere Verklebung von 7.500 m² Bambus-Parkett. So sehr die Kölner ihren Dom pflegen und hegen, so sehr wurde jahrzehntelang die städtische Architektur vernachlässigt – Ästhetik zumeist ausgeschlossen. Mit der Wiederherstellung der Spichernhöfe im belgischen Viertel lebt ein Kölner Quartier neu auf.

Wer den Blick nicht stur auf den Dom gerichtet hat, dem fallen die großen und kleinen Bausünden der 50er und 60er Jahre auf, die bislang das Stadtbild prägen und es in dem Bestreben nach höchstmöglicher Funktionalität nicht gerade verfeinert haben. Seit einigen Jahren findet in Köln, wie auch in anderen deutschen Städten, jedoch ein Umdenken statt. Hier sind es weniger die neuen für die moderne Architektur typischen Glaspaläste und Arkaden, die das Herz höher schlagen lassen, als vielmehr Altbauten, die in aufwändigen Projekten saniert und umgestaltet werden. Nicht ohne den Anspruch dem Stadtbild etwas von dem Flair zurückzugeben, das die Großstädte im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert umgab. 

Die Gestaltung der Spichernhöfe im Belgischen Viertel Kölns ist eines der wohl meist beachtetesten Objekte dieser Art. Im September 2006 erhielten Bauherr Armin W. Müller sowie Regina Leipertz und Martin Kostulski vom Kölner Büro LK Architekten den Kölner Architekturpreis (kap) für dieses Projekt. Die Spichernhöfe bilden ein Ensemble aus sieben Gebäuden, die durch Höfe und Hinterhofbebauung miteinander verbunden sind. Die Gebäude stammen fast ausschließlich aus der Gründerzeit und stehen als Rudimente städtischer Indust-riearchitektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts größtenteils unter Denkmalschutz. Mit der Restaurierung dieser Anlage ist die Wiederbelebung eines historischen und vor dem Verfall bedrohten Quartiers gelungen. 

Die historische Bausubstanz wurde freigelegt, restauriert und sinnvoll ergänzt. Die über viele Jahrzehnte brachliegenden Hinterhöfe werden nun wieder genutzt, als Treffpunkt und ‚Oase’ mit Gastronomie, Wasserspielen und Ausstellungen. In den Gebäuden mit der Hausnummer 8 und 10 werden Wohnungen der gehobenen und mittleren Wohnklasse vermietet. Das Haus mit der Nummer 6 dagegen bietet großzügige Büro- und Ausstellungsflächen. Beeindruckend sind die historischen Kappendecken im Inneren des Gebäudes, die detailgetreu wiederhergestellt wurden. Selbst die Fenster wurden optisch der gründerzeitlichen Bauweise nachempfunden, gleichzeitig jedoch den heutigen Maßstäben entsprechend angefertigt. 

Den letzten Schliff erhalten die großzügigen Räume durch die Holzböden. Holz erweist sich auch hier wieder als Baustoff, der in seiner Zeitlosigkeit in den unterschiedlichsten architektonischen Zusammenhängen ästhetisch perfekt einspielt und gleichzeitig den Standards moderner Bauweisen Rechnung trägt. Auf sieben Etagen mit insgesamt 7.500 Quadratmetern Fläche haben die Parkettverleger der Dülmener Firma Bager die Böden mit einem kaffeebraunen Bambus Massiv-Parkett ausgestattet. Besonderes Augenmerk legten die Parkettverleger hierbei auf eine sichere, spannungsreduzierende Parkettverklebung. Daher wählten Sie den auch bei Bambusparkett bewährten einkomponentigen Polyurethanklebstoff PUK-470 aus dem Hause STAUF aus. Nach Fertigstellung verleihen die kaffeebraunen Böden nun allen Räumen Wärme und Eleganz zugleich. Ein Aspekt, der mit Blick auf die Ausstellungsräume besonders ins Gewicht fällt, sind es doch die exklusiven Möbel renommierter Designer wie Boffi und Porro, die hier exponiert werden. Nicht zuletzt will man in den Spichernhöfen Kölns Renommee als Internationale Möbeldesign-Metropole im Zusammenspiel mit der Internationalen Möbelmesse (imm) und den Kölner Passagen unterstreichen. 

Es ist jedoch vor allem die Verquickung von gewerblicher und privater Nutzung, die den Spichernhöfen eine dynamische und lebendige Atmosphäre verleiht, die man sich vielerorts wünscht. Die Hoffnung, dass derartige Projekte deutschlandweit Schule machen und das Alte nicht nutzlos verfällt sondern vielmehr ein Bündnis mit dem Neuen eingeht, liegt nahe.

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