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10Sep2005

Der Zauberwürfel von Leipzig

Die Innenstadt von Leipzig hat einen neuen gläsernen Mittelpunkt erhalten. Nach rund 60 Jahren vorläufiger Unterbringung in fremden Quartieren erhält das Leipziger "Bildermuseum" am Sachsenplatz wieder ein eigenes Domizil. Das ursprüngliche Museum am Augustusplatz war 1943 bei einem Bombenangriff zerstört worden. Für den Fußboden wurde ein kräftiges Eichenholzparkett von STAUF gewählt.

Gewaltig hoch und hartkantig wurde auf dem bis dahin leeren, weiten Sachsenplatz der neue Museumsbau errichtet. Der riesige Kubus ist 36 m hoch und weist eine Länge von 78 m auf. Insgesamt 75 Mill. Euro sind für das Bauwerk investiert worden. Der Entwurf für den Superquader stammt von dem Architekten-Team Karl Hufnagel, Peter Pütz und Michael Rafaelian. Die Sammlung ist, verteilt über 42 Räume, auf drei Etagen untergebracht. Schwerpunkte der Präsentation des Museums sind im ersten Obergeschoss Max Beckmann und Max Klinger, im zweiten Obergeschoss Malerei und Plastik des 15. bis 18. Jahrhunderts und im dritten Obergeschoss die Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts. Im Untergeschoss wird deutsch-deutsche Kunst von 1949 bis 1989 zu sehen sein. 3.500 m² stehen dem Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt und seinem Team für die umfassende Sammlung aus 3.000 Gemälden, 1.000 Plastiken und 60.000 grafischen Blättern zur Verfügung.

Mit der Parkettherstellung und der Verlegung wurde die Firma Dinter aus Pirna beauftragt. Insgesamt wurden 4200 m² Eiche Stabparkett "Natur" mit dem Sondermaß 1450 x 105 x 21 mm verlegt. Die Schwierigkeit bei der Verlegung in den Ausstellungsräumen: Sie verfügen nicht über Fenster sondern werden über Klimaanlagen mit Frischluft versorgt. Da es sich bei dem vorhandenen Rohbeton um einen ungünstigen Untergrund für eine Parkettverlegung handelt und da grundsätzlich mit nachstoßender Feuchtigkeit zu rechnen ist, entschied man sich bei Dinter für einen feuchtigkeitssperrenden Aufbau mit der 2K-Epoxidharzgrundierung STAUF "VEP-190". Nachdem die Epoxidharzgrundierung "VEP-190" zweimalig im Kreuzgang aufgetragen und gemäß technischem Merkblatt mit trockenem Quarzsand abgestreut worden war, konnte mit den Parkettarbeiten begonnen werden.

Als Klebstoff verwendete Dinter den emissionsarmen und elastischen Polyurethanklebstoff STAUF "PUK-470", der direkt auf der Epoxidharzgrundierung ohne zusätzlich Spachtelung eingesetzt werden kann. Für die Oberflächenbehandlung des Eichenparketts wurde Hartwachsöl von Loba ("Lobasol Markant") verwendet.

  • Produkte: Epoxidharzgrundierung STAUF VEP-190 / Polyurethanparkettklebstoff STAUF PUK-470
  • Verlegebetrieb: Dinter, Pirna
  • veröffentlicht: Magazin "Baustoffpartner", September 2005
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