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22Jul2016

Kunstrasen – Spielend leicht verklebt mit STAUF

Die Fußballspieler des SV Adler 09 Niederfischbach, die in der neuen Wurth-Arena in Altenkirchen gegen das Leder treten, haben nun wieder Grund zur Freude: 8000 Quadratmeter neu verlegter Kunstrasen garantieren gleichbleibende Spielqualität bei jeder Witterung. Innerhalb von nur zehn Tagen verpassten die Kunstraseninstallateure von der Sport Tartemann GmbH aus Recklinghausen dem Platz eine komplett neue Oberfläche. Bei der schwimmenden Verlegung des Rasens setzten die Experten auf den zweikomponentigen Kunstrasenklebstoff STAUF R 201.

Dunkle Wolken türmen sich an diesem Julimorgen am Himmel auf. Nieselregen liegt in der Luft, es ist ungewöhnlich kühl. Geschäftsführer Anton Oßwald und sein Team von Sport Tartemann bleiben gelassen: Mit dem STAUF R 201 ist auch die Verlegung bei schwierigen Witterungsbedingungen möglich. Zudem ist der Klebstoff unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Einen Großteil der Kunstrasenbahnen haben die vier Installateure bereits ausgelegt: Sie sind jeweils vier Meter breit und 74 Meter lang. 27 dieser Bahnen werden sie auf der elastischen Tragschicht aus Gummigranulat und den sogenannten Shock Pads verlegen. Die Installateure bereiten den Klebstoff für den Einsatz mit der STAUF-Auftragsmaschine vor: Sorgfältig gießt Sascha Schmunk den Härter Nr. 10 aus der Kunststoffflasche in den Eimer mit der Harzkomponente. Mit einem elektrischen Rührwerk mischt er die beiden Komponenten an, bis der Klebstoff eine gleichmäßig olivgrüne Farbe angenommen hat. Anton Oßwald hängt währenddessen die Nahtbandrolle in die Auftragsmaschine ein. Die Installateure haben sich für das 30 Zentimeter breite STAUF Sportrasenvlies C 166 entschieden, das die Lösung für eine bekannte Kunstrasen-Problematik bietet: Durch die ständige Bewegung auf dem Spielfeld – und weil der Kunstrasen nicht vollflächig verklebt wird – sind die oft sehr weichen Shock Pads einer ständigen „Walkbewegung“ ausgesetzt. Das kann im schlimmsten Fall zum Reißen von Vlies und Klebstoff führen – das neue C 166 ist so elastisch, dass es diese Bewegungen spielend leicht mitmacht.

Enorm belastbar – bei jedem Wind und Wetter

Nun kann der lösemittel- und wasserfreie Klebstoff in den Auftragsbehälter gefüllt und die Maschine zwischen zwei Kunstrasenbahnen in Position gebracht werden. Die Rasennaht muss dafür ein Stück weit geöffnet werden. Pascal Barth stellt sich zur besseren Fixierung auf das Ende des Nahtbandes, während sein Kollege Sascha Schmunk die Auftragsmaschine längst zur Naht zum anderen Ende der Kunstrasenbahnen zieht. Die Maschine öffnet nun die Naht automatisch, legt das Nahtband aus, trägt den Klebstoff in Riefen auf und legt den Kunstrasen wieder in das Klebstoffbett ein. Mit einer Schubkarre fährt Zoltan Varga, der vierte im Bunde, neben der Maschine her und füllt bei Bedarf Klebstoff nach. Mit einer Harke zieht Sascha Schmunk im Anschluss noch einige wenige Kunstfasern aus dem Klebstoffbett, die sich dort verfangen haben. Schließlich fährt Pascal Barth noch einmal mit einer Walze die Naht ab. Die Kunstrasenbahnen werden schwimmend verlegt, damit der Belag arbeiten kann: Je nach Witterung zieht sich der Kunstrasen zusammen oder dehnt sich aus. Eine dauerhafte Befestigung an der elastischen Tragschicht hätte auf lange Sicht Risse und Falten zur Folge. In einem weiteren Arbeitsschritt werden die weißen Spielfeldmarkierungen aufgebracht: Dafür schneiden die Installateure Aussparungen in den bereits verlegten grünen Kunstrasen und kleben dort die Linien aus weißem Kunstrasen ein. Die Verfüllung des ausgehärteten Kunstrasens verhindert, dass sich die einzelnen Bahnen verschieben: Dafür bringen die Installateure Quarzsand und Gummigranulat auf. Anschließend bürsten sie die Fläche noch einmal auf – so werden die Füllmaterialien besser eingearbeitet. Nach ihrem zehntägigen Arbeitseinsatz geben die Installateure die Wurth-Arena dann wieder für die Kicker des SV Adler 09 Niederfischbach frei.

Auf STAUF ist Verlass

Bei Sport Tartemann hat man auf der Suche nach optimalen Ergebnissen schon viele Klebstoffe ausprobiert: „Von STAUF bin ich total überzeugt, da kommt keiner ran“, betont Geschäftsführer Anton Oßwald. Gerade bei schlechten Wetterbedingungen habe sich der STAUF R 201 immer wieder bewährt. Denn auch, wenn Kunstrasen bei lang anhaltendem und starkem Regen nicht verlegt werden sollte, sind die bereits angelieferten Kunstrasenbahnen oft dennoch der Feuchtigkeit ausgesetzt. Das Regenwasser dringt dann in die latexbeschichtete Unterseite des Rasens ein und löst das darin enthaltene Tuftöl. Viele Klebstoffe haften in Verbindung mit diesen Ölrückständen nicht mehr optimal – mit dem STAUF R 201 habe man aber immer gleichbleibend gute Ergebnisse erzielen können, sagt Anton Oßwald. „Deshalb bestehen wir auch darauf, selbst zu entscheiden, welcher Klebstoff verwendet wird.“ Schließlich übernehme man die Verantwortung für jedes einzelne Projekt – „wir stehen dafür gerade, wenn etwas schief läuft.“ Auch deshalb nutzten die Kunstraseninstallateure gerne die Möglichkeit, bei ihrem Einsatz in Niederfischbach ein neues STAUF-Produkt zu testen: Der einkomponentige Nassklebstoff STAUF R 401 eignet sich besonders gut für die Verlegung bei Extremwetterlagen. Bei starker Sonne und Temperaturen um die 35 Grad machte das Team um Anton Oßwald die Probe aufs Exempel. Ihr Fazit: „Wir sind begeistert. Bei einer solchen Hitze besteht immer die Gefahr, dass der Klebstoff zu früh aushärtet – aber das hat wunderbar funktioniert.“ Auch den Testlauf bei starkem Regen meisterte der R 401 mit Bravour: Der Klebstoff lieferte auch bei starkem Temperaturabfall optimale Resultate. Ein weiterer Vorteil: Der R 401 ist sofort einsetzbar, ein Anmischen der Komponenten entfällt. Zudem kann die Erhärtung des lösemittelfreien 1K-PU-Klebstoffes durch das Befeuchten der Klebstoffriefe beschleunigt werden. Durch kontrolliertes Aufschäumen erreicht er eine optimale Benetzung und zeichnet sich durch einen niedrigen Verbrauch aus.

Kunstrasen – Spielend leicht verklebt mit STAUF
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