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09Nov2018

Neue Parkettpracht im Schloss des „Odol-Königs“

Von der Terrasse des Lingnerschlosses in Dresden aus, bietet sich den Besuchern ein imposanter Panoramablick von der filigranen Loschwitzer Brücke („Blaues Wunder“), über die Elbe, bis hin zur Silhouette der Dresdener Altstadt im Westen. Das Schloss, – der ursprüngliche Name lautet „Villa Stockhausen“, – ist das mittlere der drei Dresdner Elbschlösser und wurde in den Jahren 1850 bis 1853 erbaut. Die heute gebräuchlichere Bezeichnung „Lingenerschloss“ geht auf den bekanntesten der ehemaligen Eigentümer und Bewohner des markanten Gebäudes zurück: Karl August Lingner, der Erfinder des Odol-Mundwassers, hatte das Anwesen im Jahr 1906 gekauft und Schloss und Park seinen Vorstellungen entsprechend umgestalten lassen.

 

Wechselhafte Geschichte

In seinem Testament hatte Lingner verfügt, dass das Anwesen nach seinem Tod an die Stadt Dresden gehen möge – unter der Bedingung, Schloss und Park der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seinem Wunsch sollte allerdings erst viele Jahre später entsprochen werden. Von den Luftangriffen im Februar 1945 blieb das Schloss verschont, es diente danach unter anderem als Lazarett, sowjetische Kommandantur und Wohnheim. Nach einem Umbau zog 1957 der sogenannte Klub der Intelligenz in die Räumlichkeiten ein; das Schloss wurde zu einem Treffpunkt für Künstler, Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten.
Gemeinsam für ein „offenes Schloss“
Ab 1993 stand das Gebäude leer – aufgrund von Vandalismus entstanden schwere Schäden. Mit ihrem 2002 gegründeten Förderverein Lingnerschloss machen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitglieder – Dresdner Bürger, Unternehmer und Vereine – für die Sanierung des Gebäudes stark. Das Schloss soll nach und nach zu einem offenen Haus mit Café, Res-taurant und Terrassenwirtschaft umgestaltet werden; in den Räumen soll es Ausstellungen und Führungen, Veranstaltungen, eine Bibliothek, Clubräume und Möglichkeiten für Tagungen und Konferenzen geben. 2004 begannen die Sanierungsarbeiten – und dauern bis heute an. Von Anfang an wurde das Projekt von dem Architekturbüro Kelf Treuner Dresden betreut, das Büro verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Denkmalpflege und Erhaltung und För-derung alter Handwerkskunst.
Auch dank STAUF: Neuer Glanz in alten Mauern
Mittlerweile können einige Räume schon wieder für Veranstaltungen genutzt werden, die Frei-terrasse wird in den Sommermonaten gastronomisch bewirtschaftet. 2010 wurde das Restau-rant im Ostflügel wiedereröffnet. Im April 2018 waren hier die Mitarbeiter der Parkettfabrik Dinter aus Pirna mit der Verlegung von 300 Quadratmetern Stab- und Tafelparkett aus Rotei-che beschäftigt. Die Parketttafeln und Parkettstäbe inklusive Randfriese stellt die Parkettfab-rik Dinter selbst her; es wird nach historischem Vorbild angefertigt. Die Parkettfabrik Dinter in Pirna wurde 1896 in Arnsdorf bei Dresden gegründet und ist neben der Herstellung von Stab- und Tafelparkett, spezialisiert auf die Verlegung von allen Parkettarten und Holzfußböden, sowie für Aufarbeiten und Abschleifen von Parkett- und anderen Holzfußböden. Die Zeit saß den Verlegern im Lingnerschloss spürbar im Nacken: Der Eröffnungstermin sollte schließlich eingehalten und die vielen Gäste nicht enttäuscht werden. Mehrere Gewerke mussten sich entsprechend auf engstem Raum so gut es eben ging arrangieren. Auch einige Restauratoren waren noch in den Räumen beschäftigt. Decken, Wände und Fußböden wurden quasi synchron fertiggestellt.

Mit Spachtelmasse gegen den Zahn der Zeit

Das „Durchschwingen“ der alten Holzdecke konnte teilweise mit OSB-Platten ausgeglichen werden. An anderer Stelle wurden die Senken mit der staubarmen zementären Spachtel- und Niveliermasse STAUF XP 40 aufgefüllt – sie ist dank der STAUF-Armierungsfasern auch auf nicht formstabilen Untergründen einsetzbar. Die Spachtelmasse wurde auch auf Grund ihrer schnellen Belegereife ausgewählt. Niveliermasse ist bis zu einer Schichtdicke von 10 mm be-reits nach 24 Stunden belegereif. Zur optimalen Trittschalldämmung und Verbesserung des Gehkomforts wurden vor der Verklebung mit STAUF PUK 446 Dämmunterlagen auf den Unter-grund mit STAUF SPU 460 geklebt. STAUF SPU 460 ist für Anwender und Nutzer gesundheit-lich unbedenklich, lösemittel-, kennzeichnungs- und isocyanatfrei und zudem sehr emissions-arm. Ausgezeichnet mit der höchsten EMICODE®-Klasse EC 1 R plus, sorgt der SPU 460 für ein angenehmes und gesundes Wohnraumklima. Bis Anfang 2019 sollen sämtliche Räume des Hauptgebäudes, auch der Festsaal im Erdgeschoss, wieder nutzbar sein.

 

Neue Parkettpracht im Schloss des „Odol-Königs“
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