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10Aug2014
Boden Wand Decke

Eine Initiative fürs Profihandwerk

Pik-Parkett im Kleberverbund wirbt für Klebstoffe, geklebtes Parkett, fachmännisches Handwerk und höhere Wertschöpfung und –wertigkeit aller Beteiligten.

Die Initiative Pik-Parkett im Klebeverbund startete im Jahre 2001. Damals fanden sich in verhältnismäßig kurzer Zeit 20 Unternehmen zusammen, vorrangig namhafte Klebstoff- und Parketthersteller, um in Zeiten der immer mehr florierenden schwimmenden Parkettverlegung sowie des allgegenwärtigen Laminatbooms mit der Kommunikation der Vorteile des Parketts im Kleberverbund auf sich aufmerksam zu machen. Das zweischichtige Klebparkett war neben den massiven Varianten der Hauptantreiber. Die Möglichkeit der Steigerung des Klebstoffabsatzes war ein legitimes Anliegen der Initiatoren, getragen von der Erkenntnis, dass die Verklebung von Parkett und eine höhere Wortschöpfung sich unmittelbar bedingten. Damit hatte man auch den ZVPF als Förderer der Idee für sich gewonnen, denn die Verklebung erfordert zweifelsfrei den Profi. Die Verbindung zum Handwerk versprach auf der anderen Seite der Industrie eine willkommene Aufwertung.

Unter diesen Voraussetzungen suchte man einen Weg, mit vergleichsweise geringem Aufwand für geklebtes Parkett beziehungsweise die Verlegung durch das Fachhandwerk zu werben und sie möglichst vielen Nutzern näherzubringen. Mit der engagierten Agentur Schaal & Trostner holte man sich einen professionellen Kommunikator ins Boot. Abrufbare Pressetexte fürs Handwerk, Fachbeiträge, Pik-Dialoginformationen in Frage und Antwort und ebenso fundierte Videofilme wurden sukzessive entwickelt, in denen die unbestrittenen Vorzüge der Verklebung wie bei der Schallminderung, der Mustervielfalt, der Fußbodenheizungseignung oder der Lebensdauer dargestellt werden (siehe auch Homepage (www.initiative-pik.de).

Der gemeinsame Einsatz für die Kampagnen ließ sich an den Zahlen zu Veröffentlichungen ablesen. Der in der Werbewirtschaft wichtige Anzeigenäquivalenzwert gegenüber dem Einsatz erreichte nach Angaben der Werbeagentur das beachtliche Verhältnis von 25:1 über all die Jahre der Promotion. Allein, was sich änderte, war die Unterstützung der eigenen Mitglieder. Ihre Zahl sank von 20 beim Start und auf sechs im Jahr 2014, darunter mittlerweile fünf Klebstoffhersteller (Bona, Bostik, Schönox, STAUF und Uzin) und mit JASO nur ein Parkettproduzent. Das war Anlass, der Initiative wieder einmal etwas Rückenwind einzuhauchen. Denn, wie der Sprecher der Pik-Initiative Dr. Norbert Arnold anlässlich des zu diesem Zweck veranstalteten Pressemeetings im württembergischen Ofterdingen mitteilte, stehen die Zeichen für die parkettklebende Initiative keinesfalls ungünstig.

Der Verbrauch von Klebstoff, der unter Parkett gebracht wird, liegt bei etwa 50 Prozent der gesamten Menge für alle Bodenbeläge und die Tendenz zeigt nach oben. Die unerwartet hohen Verbrauchsmengen gegenüber den alternativen Belagklebern sind allgemein dem erhöhten Klebstoffverbrauch bei Parkett pro Quadratmeter geschuldet. Das wiederum wird durch die größeren Formate und die zwangläufig größeren Spachtelzahnungen tendenziell verstärkt. Bei den Parkettklebstoffen überwiegen die Silanklebstoffe mit etwa 70 Prozent, 2-K-PUR-Klebstoffe nehmen etwas zu, während die 1-K-PUR-Klebstoffe in ihrer Verbrauchsmenge stabil bleiben, so Arnold.

Dispersionsklebstoffe liegen bei etwa 5 Prozent, über Lösemittelklebstoffe redet man fast ausnahmslos nur noch in der Vergangenheitsform, wobei etwa 90 Prozent der Klebstoffumsätze heutzutage in der Renovierung bzw. Arbeit im Bestand rekrutiert werden.

Um noch mehr Bindung zum Handwerk zu generieren, ist im Laufe des Jahres ein Flyer mit allen Informationen zur Initiative geplant. Bundesinnungsmeister Peter Fendt sagte bei der Pressekonferenz, dass er diese Aktion sehr begrüßte und weiteren Handlungsbedarf sehe. Der besteht allerdings auch bei der Parkettindustrie, der die Mitarbeit bei „Pik-Parkett im Klebeverbund“ gerade im Sinne einer immer wieder als erstrebenswert genannten höheren Wertschöpfung nicht schlecht zu Gesicht stehen dürfte.

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