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10Aug2015
Siegerlandkurier

Wilnsdorf gut aufgestellt

„Was das schnelle Internet anbetrifft, haben wir hier noch Btx-Standard“, meine ein Unternehmer beim Wirtschaftsgespräch, zu dem die Industie- und Handelskammer Siegen (IHK) in die STAUF Klebstoffwerk GmbH im Wilnsdorfer Industrie- und Gewerbegebiet Lehnscheid eingeladen hatte. „Nicht nur die Geschwindigkeit lässt zu wünschen übrig, auch die Übertragungsstabilität ist nicht immer gewährleistet“, ergänzte ein anderer.

Die durchwachsene Breitbandversorgung sollte der einzige Kritikpunkt bleiben, den die anwesenden 50 Teilnehmer des Gesprächs formulierten. Hans-Peter Langer von der IHK Siegen nahm den Ball auf: „Während die Wohnlagen im Kernraum Wilnsdorf eher gut angebunden sind, stellt sich die Lage für Unternehmen in den Gewerbegebieten meist anders dar, ein Gesichtspunkt, der auch, aber nicht allein, in Wilnsdorf zu beobachten ist. Deshalb wollen wir in den nächsten Wochen das Augenmerk der öffentlichen Diskussion über den Breitbandausbau auf regionaler und überregionaler Ebene stärker auf die Gewerbegebiete lenken.“ Er schlug vor, dass Unternehmen, Gemeinde und IHK gemeinsam den Druck auf die Netzbetreiber verstärken müssten.

Zuvor hatte IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener ein überwiegend positives Bild der Entwicklung Wilnsdorfs gezeichnet. Nicht allein die seit 2012 stabile Zahl von rund 20000 Einwohnern sei bemerkenswert. Der Zuwachs an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrage in Wilnsdorf gegenüber 1980 kaum glaubliche 113 Prozent. Zudem könne die Gemeinde den zweithöchsten Zuwachs bei den Beschäftigten in der Industrie unter allen Kommunen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe verzeichnen.

Ebenfalls bemerkenswert: der hohe Anteil an Auszubildenden in gewerblich-technischen Berufen. Klaus Gräbener: „Die Gemeinde hat aus unserer Sicht die Chancen, die sich insbesondere durch die Nähe zur A45 boten, sehr gut genutzt. Karl Schmidt und seine Nachfolger haben sehr gute Voraussetzungen für eine weitere gedeihliche Entwicklung geschaffen.“ Auch im Einzelhandel sei die Gemeinde mit immerhin vier Einkaufszentren in elf Ortsteilen vergleichsweise gut aufgestellt. Sorgen bereiten den Unternehmen allerdings die Beeinträchtigungen durch den anstehenden sechsspurigen Ausbau der A45. Der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Hermann-Josef Droege verwies hierbei auf den Masterplan A45, ein integriertes Handlungskonzept der drei IHKs entlang der Sauerlandlinie, das ein ganzes Bündel an Maßnahmen enthält, um den Ausbau möglichst zügig und konfliktfrei durchzuführen. Im kommenden Jahr würden die Arbeiten an der Rinsdorfer Autobahnbrücke beginnen. Hier und in der Folgezeit müssten die Bürger frühzeitig informiert und in die Abläufe einbezogen werden. Bürgermeisterin Christa Schuppler stellte insbesondere die haushaltspolitische Lage dar. So konnte sich die Gemeinde 2012 aus den Zwängen des Nothaushaltes befreien. Schuppler zeigte sich zuversichtlich, dass die Gemeinde bis 2022 einen ausgeglichenen Haushalt erreicht. „Hierbei spielt uns die derzeit günstige konjunkturelle Lage in die Karten. Allerdings stehen den rund 34 Millionen Euro an Erträgen im Gemeindehaushalt heute noch rund 37 Millionen Euro an Aufwendungen gegenüber“, betonte sie. Die Gemeinde verstehe sich als stabiler Wirtschaftsstandort mit guten und verlässlichen Ausbildungsplätzen, aber auch als familienorientiertes Lebensumfeld mit einem ausgewogenen Angebot an Grundschulen und Kindergärten, die allesamt über Betreuungsangebote an Nachmittagen verfügten.

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